Posts mit dem Label mimimi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label mimimi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 16. April 2016

Vertrieben aus dem Nimmerland

Meine aktuellen Überlegungen zum Thema "erwachsen werden" und Resignation. Ein fiktiver Brief an J., der sich jedoch nicht an ihn richtet, sondern den Menschen, die mir jetzt nahe stehen, erklären soll, was in mir vorgeht.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Grau

Regenschleier.
Ein schönes Wort und schönes Wetter (es sei denn, man muss längere Strecken Rad fahren o.Ä.).

Wetter zum zuhause zusammenrollen, lesen, Musik hören, Tee trinken (ja, ich nehme alle Klischees mit, aber da ich dies auch kommentiere, kann ich mich selbst wiederum ironisch davon distanzieren).

Nur doof, dass Schleier auch immer zum Verklären des Dahinterliegenden veführen. Dass es bei Regen so viel leichter fällt, sich die Welt hinter den Fensterscheiben schön zu träumen.
Und im Schön-Träumen bin ich leider sehr gut.

Professionelle Distanz

Ich mag es, Patient*innen zu haben. Ich mag es umso mehr, sympathische Patient*innen zu haben. Und noch mehr, sympathische und intelligente (und oftmals gesitig frühreife) Patient*innen zu haben.

Wo es kippt, ist wenn ich Patient*innn behandeln soll, bei deren Problemen ich eigentlich nur trauig den Kopf schütteln und "Hast recht. Die Welt ist scheiße, ein Großteil der Menschen sind inolerant und oberflächlich und langweilig und dennoch ist man selbst genauso ein Mensch mit denselben Macken und nicht so hochgeistig, wie man es gerne wäre, und verspürt das Bedürfnis nach Gemeinschaft und einfach nur Anerkennung. Du hast es erfasst, viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen, man muss mit dieser Kränkung des eigenen Ego leben, die Zähne zusammenbeißen und fleißig weiterstapfen."

Das mag ich weniger. Das stürzt in Sinnkrisen.

Mittwoch, 9. April 2014

Dann mal... Pseudoliterarische Gehversuche

Es fing an mit einer Idee an, die ich eigentlich auch in einen einzelnen Satz hätte packen können.

"Ich gehe gerade vor die Hunde; würden jetzt nicht selbst die Hunde vor mir weglaufen."

Und daraus wurde ein Text:

Donnerstag, 27. Februar 2014

Frühlingsabende

Wer die Nachtigall stört,...

Montag, 24. Februar 2014

Erfrierungswunden

[wirrer Text zu meinen Eindrücken von Permafrost noch in der Mache; wird bald hier hochgestellt ist nun entstanden; erscheint mir ungelungen, wird aber der Vollständigkeit halber reingestellt: soll's auch eine Art Dokument des Scheiterns sein]

Der Welt ent-rückt. Ruckelndes Stakkato-Staunen, interpunktiert von Verloren-Sein. Neben sich stehen, inmitten von anderen.

Andere. Wer ist wer, hinter wem kann ich mich verstecken, wer kommt gleich auf mich zu. Mit einer Aufforderung, Ansprache, Sprache, Handlung. Blick. Wie viel ist Rolle, was ist Sein. Ontologische Überlegungen zur Reihenfolge von Rolle und Sein versinken in der Stille einer schmerzhaften Pause.
Will ich mich verstecken? Und hinter was - Menschen, Museumsmumienmöbeln, Masken? Alternative zum Verstecken ist die Reaktion. Reagieren regiert unser Handeln. Und Nichthandeln ist die schwierigste Reaktion, da ohne Aktion nur ein zitterndes Re übrigbleibt. Nicht-nicht-Kommunizieren. Halt die Fresse, Watzlawick!

Kristallines Panorama. Unpassende Puzzlestücke ergeben ein treffendes Bild. Eigene Zerrfratze im bewegten Spiegel. Ätzender Ekel lädt zum Sich-Auflösen ein. Wegsehen wollen stärkt nur die Präsenz der Bilder.

Surrealität im Hier und Jetzt. Das "Kann es sein?" ohfeigt mit einem "Ja". Wortbilder lachen dich für jeden Gedanken und jede Pose aus.
Ich glaube, ich schweige jetzt.

Sonntag, 16. Februar 2014

The Art of Doublethink

tl;dr: Wenn eins im Krankenhaus arbeitet, bekommt eins viele heftige Sachen mit. Und zwar immer versehen mit einem Namen, einem Gesicht und oft auch einer Geschichte. Und diese nehmen eins mit. Und trotzdem kann eins parallel dazu lachen und dem ganz normalen Alltagskram nachgehen. Und ja, eins fühlt sich zynisch dabei. Aber diesen Zynismus nimmt eins irgendwie in Kauf, um nicht zusammenzubrechen.

[TW: realistische Darstellung der Arbeit in der Pflege und körperlicher und geistiger Gebrechlichkeit; viel Zynismus]

Samstag, 31. August 2013

Gescheitert

Ehrgeizigen Plan gehabt.

Ihn in Angriff genommen.

Nach den ersten Schritten gemerkt, wie viel Arbeit das tatsächlich wird.

Überlegt. Eingeschüchtert aufgegeben und die Idee wieder an den Nagel gehängt.


Jup, that's pretty much me.

Mittwoch, 14. August 2013

Überwachung

So, so. Nur 4% aller Deutschen halten Überwachung für ein ernstzunehmendes Problem.

Zeit meine persönliche Ostblock-Story auszupacken.

Donnerstag, 1. August 2013

Soundtrack

A.Ura und das Schnecken.Haus rauf und runter zu hören ist kein gutes Zeichen.

Vor allem nicht, wenn sich das schon über Wochen, wenn nicht Monate zieht.

"All das Unrecht beging ich,
Um, einsam und allein,
Zum Schluß mit meinem größten Feind,
Mit mir selbst konfrontiert zu sein."