Ich finde es irgendwie sehr postmodern, dass im Buch, das ich aktuell aus der Uni-Bib ausgeliehen habe und lese (und das "Schlüsseltexte zur Postmoderne-Diskussion" präsentiert), nahezu jeder Text eine andere Definition der Postmoderne liefert. Teilweise sehr stark voneinander abweichend.
Dienstag, 19. März 2013
Freitag, 15. März 2013
Beliebigkeit
"Gebt mir einen präzisen Wunsch, und ich will die Welt auf den Kopf stellen. Befreit mich von meinen Handlungen, von dieser Schmach, die mich zwingt, jeden Morgen die Komödie der Auferstehung und jeden Abend die der Grablegung zu spielen! In der Zwischenzeit gibt es nichts als jene Tortur im Leichentuch der Langeweile... Ich träume von Willenskraft - und alles, was ich will, erscheint mir wertlos."
(E. Cioran; Der Gelegenheitsdenker, Drangsale eines Fremdlings)
(E. Cioran; Der Gelegenheitsdenker, Drangsale eines Fremdlings)
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Donnerstag, 7. März 2013
Sinnlose Sentimentalitäten
Warmer Abend und noch wärmeres Licht. Das Gefühl, als würde diese Dämmerung eine Ewigkeit anhalten, und dennoch das Bedürfnis, keine Sekunde davon zu verpassen.
Und in der Luft dieser Geruch eines nahenden Gewitters. Der gesamte Abend schmeckt nach Frühling und der Wärme sieht man an, dass sie gerade erst anfängt, sich langsam einzuschleichen und niederzulassen.
So viele Erinnerungen und Assoziationen. So viel bittersüße Sehnsucht.
Und was mache ich? Sitze am PC und schaue mit CT- und MRT-Bilder an und diskutiere parteipolitische Sachen -.-
Und in der Luft dieser Geruch eines nahenden Gewitters. Der gesamte Abend schmeckt nach Frühling und der Wärme sieht man an, dass sie gerade erst anfängt, sich langsam einzuschleichen und niederzulassen.
So viele Erinnerungen und Assoziationen. So viel bittersüße Sehnsucht.
Und was mache ich? Sitze am PC und schaue mit CT- und MRT-Bilder an und diskutiere parteipolitische Sachen -.-
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Freitag, 8. Februar 2013
Die Urenkel der Nihilisten
“Ich bilde schon lange keine Meinungen mehr. Ich sage Dinge, weil sie besser klingen als andere, die ich ebenfalls hätte sagen können.”
― Juli Zeh, Spieltrieb
Vor gut 5 Jahren habe ich ein grandioses Buch empfohlen bekommen und die Protagonistin für sehr sympathisch befunden.
Vor kurzem wieder neu gelesen und ein alter ego wiedergefunden.
“Das Spiel ist der Inbegriff demokratischer Lebensart. Es ist die letzt uns verbliebene Seinsform. Der Spieltrieb ersetzt die Religiosität, beherrscht die Börse, die Politik, die Gerichtssäle, die Pressewelt, und er ist es, der uns seit Gottes Tod mental am Leben hält.”Mit Kontext und ohne Sinn dahingestellt.
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Donnerstag, 24. Januar 2013
Eltern
Das Gute daran, bei den Eltern zu Besuch zu sein, ist, dass man dann weiß, dass man wenigstens eine gute Entscheidung in seinem Leben getroffen hat - auszuziehen.
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Mittwoch, 23. Januar 2013
Moskau
Moskau ist für mich: in einem ruhigen Hinterhof stehen, der wie ein Paralleluniversum zu der Hektik der Großstadt wirkt, und zuschauen, wie Menschen Schnee von den verwinkelten Dächern der großen (mit 5-6 separaten Eingängen versehenen) 5-stöckigen Häuser runterschippen.
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Ex nihilo nihil fit
Es gibt wohl keine unangenehmere Begegnung, als die zweier Menschen, die sich nichts (mehr) zu sagen haben.
Es gibt wohl keine schmezhaftere Erfahrung, als das Gefühl, grundsätzlich nichts (von Belang) zu sagen zu haben.
Es gibt wohl keine schmezhaftere Erfahrung, als das Gefühl, grundsätzlich nichts (von Belang) zu sagen zu haben.
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