Der so umschwärmte Duft der Blumen, die jetzt gerade überall aus dem Boden sprießen und an allen möglichen Bäumen aufgehen, ist doch auch nur der Geruch von Pflanzen-Genitalien.
Montag, 15. April 2013
Was ich in Gyn gelernt habe
Als Geburtsort eines Menschen gilt die Stadt/Gemeinde, in der sich seine Mutter befand, als die Plazenta den Geburtskanal verließ und emfangen wurde.
Für alle, die sich das gefragt haben (warum auch immer) und eine genaue Info haben wollten.
Für alle, die sich das gefragt haben (warum auch immer) und eine genaue Info haben wollten.
Samstag, 13. April 2013
Leben
"Solltest du normal sein, so führst du irgendein unnatürliches Leben."
"Ich führe gar kein Leben. Ein Leben führen ist traurig; Arbeit, Zuhause, Arbeit, Grab. Ich lebe in der geschützten Welt meiner Träume. Und das Leben? Was soll denn mit dem Leben sein. So gesehen ist das Leben nur ein Fenster, zu dem ich hin und wieder mal rausblicke."
"Und was sieht man da so?"
"Ach, eigentlich nicht viel. Alles irgendwie sehr trüb."
(aus dem russischen Film "Assa", 1987)
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Donnerstag, 11. April 2013
Kryptisch-Schönes
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Mittwoch, 10. April 2013
(Davon)Rennen
Durch heftigsten Regen zu rennen - sich nicht mehr darum kümmern, dass man nass wird, weil einem das Wasser schon über Haut und die durchtränkte Kleidung strömt, die kalt-feuchte Luft gierig-dankbar einatmen, spüren, wie mit jedem Schritt Tropfen aufspritzen, sehen, wie die Umgebung um einen zu einem impressionistischen Zerrbild (das einem ermöglicht, alles auf einmal viel klarer zu sehen) verschwimmt, mit der Wärme der eigenen Muskeln gegen die Abkühlung ankämpfen, über die "Igitt, es regnet"-Ekel-verzerrten Gesichter vorbeifahrender Radfahrer amüsiert grinsen - das ist die reinste Katharsis.
Un etwas gänzlich Ketzerisches: ich mag Rückenwind beim Laufen nicht mehr. Es fühlt sich falsch an, nach Schummeln. Das Rennen wird einem zu leicht gemacht. Wo bleibt denn da der Kampf? Dann doch lieber Gegenwind, der einem in die Lungen schmerzhaft hineinstürmt und lose Haarsträhnen aus dem Gesicht hält.
Un etwas gänzlich Ketzerisches: ich mag Rückenwind beim Laufen nicht mehr. Es fühlt sich falsch an, nach Schummeln. Das Rennen wird einem zu leicht gemacht. Wo bleibt denn da der Kampf? Dann doch lieber Gegenwind, der einem in die Lungen schmerzhaft hineinstürmt und lose Haarsträhnen aus dem Gesicht hält.
Luxusprobleme der medizinischen Versorgung?
Heute hatten wir eine Vorlesung zum Thema "Unerfüllter Kinderwunsch und seine Therapieoptionen". Dabei hat die Dozentin unter anderem erwähnt, dass Prozeduren der künstlichen Befruchtung ( es gibt nämlich nicht DIE künstliche Befruchtung, sondern mindestens drei große Gruppen von Verfahren, die unter diesem Schlagwort zusammengefasst werden ) von Krankenkassen nur zur Hälfte übernommen werden und auch das nur dann, wenn die Ärzte attestieren können, dass ansonsten alles mögliche probiert wurde (also Hormon-Diagnostik, Zyklusbeobachtung usw.) UND es sich um ein verheiratetes Ehepaar handelt.
Ich (sowie auch einige andere Kommilitonen) haben uns über die Tatsache echauffiert, dass hier verheirateten Ehepaaren deutlich der Vorzug gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, Paaren in "wilder Ehe" oder aber auch Frauen, die nicht in einer Partnerschaft sind, aber dennoch ein Kind wollen, gegeben wird. Die Empörung habe ich auch auf Twitter anklingen lassen, woraus dann eine Diskussion entstanden ist.
Und zwar darüber, inwiefern es überhaupt gerechtfertig sei, dass gesetzliche Krankenkassen (im Folgenden: GKV) reproduktionsmedizinische Maßnahmen, wie z.B. die künstliche Befruchtung bezahlen. Keine Kinder zu haben, sei ja keine Krankheit.
Und weil es sich in 140 Zeichen schlecht argumentieren und diskutieren lässt, schreibe ich hier mal etwas dazu.
Ich (sowie auch einige andere Kommilitonen) haben uns über die Tatsache echauffiert, dass hier verheirateten Ehepaaren deutlich der Vorzug gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, Paaren in "wilder Ehe" oder aber auch Frauen, die nicht in einer Partnerschaft sind, aber dennoch ein Kind wollen, gegeben wird. Die Empörung habe ich auch auf Twitter anklingen lassen, woraus dann eine Diskussion entstanden ist.
Und zwar darüber, inwiefern es überhaupt gerechtfertig sei, dass gesetzliche Krankenkassen (im Folgenden: GKV) reproduktionsmedizinische Maßnahmen, wie z.B. die künstliche Befruchtung bezahlen. Keine Kinder zu haben, sei ja keine Krankheit.
Und weil es sich in 140 Zeichen schlecht argumentieren und diskutieren lässt, schreibe ich hier mal etwas dazu.
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Montag, 8. April 2013
Pseudoliterarische Ergüsse. Die dritte. Jetzt neu, mit Sonderzeichen
W-ort. W-ortwechsel. Wir(klich)?
Kon(tra)takt. Blick-Kippen-K(l)ippe.
Freie Fallen. Hä?Endedruck.
Ge(h!)danke. An.Aus.An.Aus.strecken.
Re-flexion (ungebeugt; beäugt?).
A[tem]po. Im-Puls.
Einöde, Zweiöde. All.ein.öde.
Viel?leicht? Weh-nicht.
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