Montag, 17. März 2014

To post or not to post?

Soll ich hier (wieder) den einen oder anderen pseudoliterarischen Gehversuch von mir reinpacken oder nicht?

Meinungen?

Nachtrag:  Die Frage war schon ernst gemeint. Kommentare mit euren Meinungen dazu (mit anderen Worten: wollt ihr den Scheiß lesen oder nicht? ^^) sind explizit erwünscht.

Sonntag, 2. März 2014

Distemper

Distemper sind eine russische Ska-Punk Band. Und, ich dachte mir, dass ihnen deutlich mehr Bekanntheit und Aufmerksamkeit zustehen sollten.
Zum einen, weil ein Großteil meiner deutschsprachigen Filterbubble (mit einigen Ausnahmen ^^) kein Russisch sprechen. Zum anderen, weil eins mit der russischen Gesellschaft und mit russischer Musik wohl in erster Linie kaum so Konzepte wie Toleranz, Menschenrechte und Antifaschismus verbinden würde.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Frühlingsabende

Wer die Nachtigall stört,...

Montag, 24. Februar 2014

Pauschalpazifismus

"Wir lehnen jede Form der Gewalt kategorisch ab."
Diesen Satz hört und liest eins oft - bei der Auftaktansprache von Demos, im Selbstbild von Gruppierungen und Bewegungen, bei Statements zu umstrittenen Aktionen.
Und diesen Satz halte ich für eine komplette Lüge.

Erfrierungswunden

[wirrer Text zu meinen Eindrücken von Permafrost noch in der Mache; wird bald hier hochgestellt ist nun entstanden; erscheint mir ungelungen, wird aber der Vollständigkeit halber reingestellt: soll's auch eine Art Dokument des Scheiterns sein]

Der Welt ent-rückt. Ruckelndes Stakkato-Staunen, interpunktiert von Verloren-Sein. Neben sich stehen, inmitten von anderen.

Andere. Wer ist wer, hinter wem kann ich mich verstecken, wer kommt gleich auf mich zu. Mit einer Aufforderung, Ansprache, Sprache, Handlung. Blick. Wie viel ist Rolle, was ist Sein. Ontologische Überlegungen zur Reihenfolge von Rolle und Sein versinken in der Stille einer schmerzhaften Pause.
Will ich mich verstecken? Und hinter was - Menschen, Museumsmumienmöbeln, Masken? Alternative zum Verstecken ist die Reaktion. Reagieren regiert unser Handeln. Und Nichthandeln ist die schwierigste Reaktion, da ohne Aktion nur ein zitterndes Re übrigbleibt. Nicht-nicht-Kommunizieren. Halt die Fresse, Watzlawick!

Kristallines Panorama. Unpassende Puzzlestücke ergeben ein treffendes Bild. Eigene Zerrfratze im bewegten Spiegel. Ätzender Ekel lädt zum Sich-Auflösen ein. Wegsehen wollen stärkt nur die Präsenz der Bilder.

Surrealität im Hier und Jetzt. Das "Kann es sein?" ohfeigt mit einem "Ja". Wortbilder lachen dich für jeden Gedanken und jede Pose aus.
Ich glaube, ich schweige jetzt.

Sonntag, 16. Februar 2014

The Art of Doublethink

tl;dr: Wenn eins im Krankenhaus arbeitet, bekommt eins viele heftige Sachen mit. Und zwar immer versehen mit einem Namen, einem Gesicht und oft auch einer Geschichte. Und diese nehmen eins mit. Und trotzdem kann eins parallel dazu lachen und dem ganz normalen Alltagskram nachgehen. Und ja, eins fühlt sich zynisch dabei. Aber diesen Zynismus nimmt eins irgendwie in Kauf, um nicht zusammenzubrechen.

[TW: realistische Darstellung der Arbeit in der Pflege und körperlicher und geistiger Gebrechlichkeit; viel Zynismus]

Dienstag, 11. Februar 2014

Rechte Tendenzen - ein Problem der bildungsfernen Schichten?

Es gibt da eine Aussage, die eins im Diskurs über rechte Tendenzen (allen voran über Rassismus, aber auch in Bezug auf Homophobie, Sexismus, Ableismus usw.) in Deutschland (und soweit ich's mitbekommen habe auch in anderen Ländern der "westlichen Welt") hört. Manchmal wird sie explizit so formuliert, oft ist sie "nur" implizit in Argumenten oder auch der Berichterstattung enthalten. Aber das macht sie nicht weniger präsent im Bewusstsein der Diskursteilnehmer_innen.

"Ja, es gibt Menschen, die rassistische (homophobe/sexistische/ableistische...) Einstellungen haben, aber das ist nur ein Problem der bildungsfernen Schichten."